Alleine mit fünf Kameras durch die Sahara

Allrad-LKW auf einer staubigen Piste in der tunesischen Sahara

Eine Produktion mitten in der Sahara klingt spektakulär. In der Realität bedeutet sie vor allem eines: improvisieren, planen und funktionieren, wenn rundherum nichts planbar ist.

Für 4Wheel24 begleitete ich 2025 eine mehrwöchige Tour durch die Sahara. Alleine verantwortlich für Foto, Film, Drohne und mehrere Kamerasysteme. Am Ende entstanden über 30 Stunden Videomaterial und rund 7'000 Bilder.

Die eigentliche Herausforderung begann vor der Reise

Wie viele Akkus brauche ich für einen kompletten Produktionstag? Wie viel Gewicht kann ich transportieren? Was kann unterwegs geladen werden? Und welches Equipment muss auch nach meiner früheren Heimreise noch vor Ort bleiben?

In der Sahara selbst wurde das Ganze zur täglichen Logistikaufgabe. Akkus wurden über verschiedene LKW verteilt geladen, teilweise über EcoFlow-Systeme und Generatoren. Ich musste jederzeit wissen, welche Kamera wo geladen wurde und wann welcher Akku wieder verfügbar war.

Wenn das beste Licht zum stressigsten Moment wird

Gegen Abend erreichten wir jeweils unseren nächsten Lagerplatz. Genau dann begann für mich der intensivste Teil des Tages.

Die Sonne stand tief. Das beste Licht war da.

Also Kamera raus, fotografieren, filmen, Drohne starten.

Gleichzeitig begann das Abendessen, Testimonials mussten aufgenommen werden, Akkus mussten ans Ladegerät, das Dachzelt musste aufgebaut und alles für den nächsten Morgen vorbereitet werden.

Und irgendwo dazwischen musste auch noch Zeit bleiben, um vor Einbruch der Dunkelheit in der Wüste eine Toilette zu finden.

Sand oder gutes Bild?

Meine Nikon Z8 und die Objektive habe ich so gut wie möglich mit Regenschutz und Kunststoff vor dem feinen Sand geschützt.

Meine Devise blieb trotzdem:

Das gute Bild kommt zuerst.

Equipment kann ersetzt werden. Eine Situation, die nur einmal passiert, nicht.

Der Druck war nicht gerade klein

Nach meinem Kenntnisstand wurde die Tour im Jahr davor, 2024, fürs Fernsehen begleitet – mit einem kompletten Kamerateam.

Ein Jahr später stand dort nur ich.

Mein Anspruch war trotzdem, visuell nicht einen Schritt zurückzugehen. Vielleicht hatte ich keine FPV-Drohne und kein grosses Team hinter mir. Dafür wollte ich Bilder schaffen, die bewusst, hochwertig und cinematisch wirken.

30 Stunden Material werden zu einer Geschichte

Zurück in der Schweiz begann eigentlich erst der zweite Teil des Projekts.

Mehr als 30 Stunden Video und rund 7'000 Fotos mussten gesichtet, sortiert, strukturiert und zu einer verständlichen Geschichte verarbeitet werden.

Daraus entstand eine vierteilige YouTube-Serie mit jeweils rund 20 bis 30 Minuten Laufzeit sowie einem eigenen Intro.

Titelbild: Teil 1 · Aufbruch in die Sahara

Imagefilm

Das wollt ihr auch?

Ein Film, der nach dem Launch weiterarbeitet, mit Kurzfassung, Reels und Loops aus demselben Dreh.

Robin Kirchhofer
Robin Kirchhofer

Gründer von RLM Productions. Foto und Video für Unternehmen, Studio in Oberkirch bei Sursee, im Einsatz in der ganzen Schweiz.

Erstgespräch

30 Minuten.
Kein Pitch.

Wir schauen eure Situation an und sagen ehrlich, was Sinn macht und was nicht.

Lieber direkt anrufen? +41 79 772 87 12

Erstgespräch mit Robin Kirchhofer30 Min. · Google Meet oder Telefon

Kalender wird geladen …

Kalender von Cal.com (Datenschutz). Lädt er nicht? Direkt bei Cal.com buchen.